E Nummern

Weshalbt gibt es E-Nummern, sprich Zusatzstoffe?

Guter Geschmack, appetitliches Aussehen, optimale Konsistenz und lange Haltbarkeit sind Ansprüche, die Konsumenten an Lebensmittel stellen. Hinzu kommt, dass Produkte während der angegebenen Haltbarkeit vor Verderb durch Schimmelpilze und Bakterien geschützt sein sollen. Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, braucht es Zusatzstoffe.

 

Was sind E-Nummern?

E-Nummern können entweder pflanzlichen (z.B. Verdickungsmittel), tierischen (z.B. Bienenwachs), anorganischen (z.B. Mineralstoffe), naturidentischen (z.B. antioxidative Vitamine) oder künstlichen (z.B. künstliche Süsssoffe) Ursprungs sein.

Unterteilt werden die Zusatzstoffe nach Kategorien, wie beispielsweise Farbstoffe, Konservierungsmittel, Antioxidantien, Emulgatoren, Aroma oder Stabilisa-toren, wobei sie unterschiedliche Funktionen erfüllen.
Alle verwendeten Zusatzstoffe müssen in der Zutatenliste des Lebensmittels mit ihrer Gattung/Kategorie und der Einzelbezeichnung, z.B. Emulgator/Lecithin oder der sogenannten E-Nummer (z.B. E322) gekennzeichnet werden, die europaweit einheitlich festgelegt wurde. Das „E“ steht dabei für Europa.

 

Schaden E-Nummern meiner Gesundheit?

Die Zusatzstoffe sind wahrlich keine Neuerfindung, sondern finden ihren Einsatz schon seit Jahrhunderten, wie beispielsweise Konservierung durch Einlegen in Essig oder Zugabe von Alkohol. Sie müssen strengen gesetzlichen Richtlinien bezüglich Dosis und Verwendung standhalten und umfassende Untersuchungen, sowie zahlreiche Studien durchlaufen, bevor sie für den allgemeinen Einsatz freigegeben werden.

Bezüglich Sicherheit darf ein Zusatzstoff in der Schweiz (analog zum EU-Lebensmittelrecht) erst verwendet werden, wenn er gesundheitlich unbedenklich, technologisch notwendig ist und der Verbraucher durch die Verwendung des Stoffes nicht getäuscht wird.

Ebenfalls sind Höchstmengen zur Verwendung in Lebensmitteln festgelegt, wobei das Prinzip der guten Herstellerpraxis gilt, was bedeutet, so wenig wie möglich und nur soviel wie nötig. Die Gewährungen jeder in der Schweiz verwendeten E-Nummer stützen sich auf die Expertenkommision Vereinigtes FAO/WHO, das Experten-Komitee für Lebensmittel-Zusatzstoffe und der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit.

 

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sagt aus: „Die Zusatzstoffe gehören zu den am Besten untersuchten Substanzen in unserer Nahrung und werden nur in dem Masse zugelassen, bei welcher eine gesundheitliche Unbedenklichkeit für die Bevölkerung gegeben ist.“ Somit können Verbraucher E-Nummern gefahrlos konsumieren. 

 

Eine Übersicht zu den E-Nummern finden Sie unter folgendem Link: Zusatzstoffe

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