Häsch gwüsst?...

2017 - JAHR DER GEWÜRZE

 

Gewürze sind enorm vielseitig- es sind Rinden, Wurzeln, Blätter, Kräuter, Blüten, Samen oder auch Früchte die getrocknet und teilweise gemahlen sowie sehr geschmackgebend sind. Dabei hat jedes Gewürz seine eigenen charakteristischen Eigenschaften und gewissen werden sogar gesundheitliche Nutzen nachgesagt. Werden unterschiedliche Gewürze beispielsweise als Curry miteinander vermengt, so entsteht eine Gewürzmischung. In dieser Kategorie „Häsch gwüsst“ erfahren Sie mehr über die Welt der Gewürze!

 

Die Themen...

  1. SENF

  2. KURKUMA

  3. INGWER

  4. PFEFFER

  5. KÜMMEL

  6. LORBEER

  7. WACHOLDER

  8. VANILLE

  9. FENCHELSAMEN

  10. KORIANDER

  11. CURRY

  12. SAFRAN

  13. BOHNENKRAUT

  14. ZITRONENGRAS

  15. BOCKSHORNKLEE

  16. MUSKATNUSS

  17. KARDAMOM

  18. LIEBSTÖCKEL

  19. CHILI

  20. PAPRIKA

SENF

 

  • Senf enthält Glukosinolate- sekundäre Pflanzenstoffe, die den typisch scharf schmeckenden Aromastoff ausmachen und das Immunsystem unterstützen.

  • Das Senfaroma entwickelt sich erst bei der Verarbeitung der Senfkörner, die Senfkörner selbst sind eher geruchsneutral.

  • Senf ist ein Kreuzblütler-Gewächs mit verzehrbaren Samen und Blätter, wobei es drei Sorten gibt: der gelbe, schwarze und braune Senf.

  • Für den Senf wird das Senfkorn zu Senfmehl gemahlen, mit Essig und Kochsalz zur Maische vermischt und ruhen gelassen. Anschliessend wird alles in unterschiedlich vielen Vorgängen (je nachdem wie fein oder grobkörnig der Senf sein soll), gemahlen und mit Wasser vermengt. Der Senf quillt durch die Wasserzugabe und durch das Mahlen entsteht die cremige Konsistenz.

  • Dijonsenf wird anstatt mit Essig mit Most oder dem Saft unreifer Trauben hergestellt.

  • Senf ist auf unterschiedlichste Arten einzusetzen. Ob als feine Fleisch- oder Vegimarinade, in einer Salatsauce mit einem süsslichen Balsamico, oder auch als Brotaufstrich.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Senf

 

Salat-Mix Dijonnaise Pepico Honig-Senf  

 

Passende Rezepte...

 

Herbstsalat mit Nüssen Senf-Salatsauce  

KURKUMA

 

  • Als Wurzelgewächs gehört Curcuma zur Familie der Ingwergewächse. Zu Deutsch heisst das Gewürz „Gelbe Wurzel“.

  • Der gelbe Farbstoff Curcumin ist ein Polyphenol und somit ein sekundärer Pflanzenstoff der antioxidativ wirkt und sich positiv auf das Immunsystem auswirkt.

  • Wird primär in Indien kultiviert und gibt Curry und Senf die gelbe Farbe.

  • Schmeckt an sich leicht scharf und herb.

  • Besonders in der Alternativmedizin wird die Gelbwurz gegen unreine Haut verwendet, Studien zeigen dass das Curmarin schmerzlindernd wirkt und die Gallentätigkeit anregen kann- um dies definitiv zu belegen muss aber noch weiter geforscht werden.

  • Mit Curcuma können Ostereier gelb gefärbt werden

 

Diese Oswald Produkte enthalten Kurkuma

 

Green Curry Red Curry Yellow Curry

 

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Poulet-Satay Curry-Zander Sesamkruste Currydressing

INGWER

 

  • Ingwer gedeiht in tropischen- und Subtropischen Regionen. Je nach Anbaugebiet schmeckt er Mal etwas schärfer, zitroniger oder aromatischer

  • Das Wurzelgewächs gibt eine zitronig-frische, aber pfeffrig-scharfe Note welcher von den Scharfstoffen und ätherischen Ölen Zingeron, Gingerol und Shaogol stammen

  • Die enthaltenen Gingerole helfen übrigens Verdauungsbeschwerden und Übelkeit (z.B. Reisekrankheit) zu lindern- was wissenschaftlich bestätigt ist.

  • Auch bei Schwangeren, kann Ingwer in Rücksprache mit dem Arzt, gegen Übelkeit wirken

  • Die schmerzlindernde und abschwellende Wirkung zeigt Ingwer bei Muskel- und Arthrose bedingten Schmerzen, wobei aber noch weiter geforscht werden muss um die Wirkungsweise genau zu definieren

  • Die antivirale und antibakterielle Rolle des Gewürzes sorgt für eine Linderung bei Erkältungen: Dafür ca. 5 cm Ingwer waschen, in feine Scheiben schneiden und in 1 l Wasser aufkochen. Anschliessen mit Honig und etwas frischem Zitronensaft servieren. Honig lindert Halsschmerzen und Zitronensaft liefert Vitamin C um das Immunsystem zu stärken

  • In der traditionellen Chinesischen Medizin wird Ingwer als wärmendes Lebensmittel eingesetzt

  • In der Lebensmittelindustrie ist der Ingwer eine sehr beliebte Zutat- von Gewürzen über Getränke zu Konfitüren und Süssigkeiten wird er mannigfaltig eingesetzt

 

Diese Oswald Produkte enthalten Ingwer

 

Asia Mix für Bami&Nasi Goreng Kürbiscrème Gourmet

 

Passende Rezepte...

 

Chinesischer Wok Asiatische Crepes  

PFEFFER

 

  • Die bekannten grünen, schwarzen, roten und weissen Pfefferkörner entstammen allesamt der Familie „Piper nigrum“.

  • Für die scharfe Note des Pfeffers ist der Inhaltsstoff Piperin zuständig. Dieser Scharfmacher regt die Verdauung an, fördert den Speichelfluss und hemmt das Bakterienwachstum.

  • Aus unreifen Früchten wird grüner Pfeffer bereits früh geerntet. Dieser wird gerne in Lake konserviert und eignet sich beispielsweise hervorragend für Saucen.

  • Aus knapp vor der Reife geerntete aber noch immer unreifen Früchte wird der schwarze Pfeffer gewonnen. Die schwarze Farbe und leicht knittrige Oberfläche erhält der schwarze Pfeffer übrigens durch das Trocknen. Da die Haut und das Fruchtfleisch nicht entfernt werden, ist der Piperingehalt vollkommen vorhanden und lässt ihn intensiv scharf schmecken.

  • Der reifen Frucht entstammt der rote und weisse Pfeffer, wobei der weissen Sorte das Fruchtfleisch entfernt wird.

  • Roter Pfeffer ist nicht mit dem rosa Pfeffer zu verwechseln. Dieser ist nämlich eine Schinus-Frucht (auch Schinus-Beere genannt) und mit leicht süsslichem Geschmack, wohingegen der rote Pfeffer scharf-pfeffrig schmeckt.

  • Der sehr scharfe Cayennepfeffer ist übrigens gar kein Pfeffer, sondern eine Chilissorte.

  • Andere Pfeffersorten wie z.B. der Szechuan-, Kubeben- oder Lange Pfeffer entstammen einer anderen Pfefferstrauch-Familie als der Echte Pfeffer „Piper nigrum“.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Pfeffer

 

Grüne Pfeffersauce Peperino Pepe Tricolore

 

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Double Entrecôte im Pfeffermantel Rindssteak an Kartoffelstroh  Pfefferstroganoff

KÜMMEL

 

  • Kümmel ist einer von verschiedenen Kümmelsorte welcher sich nicht nur geschmacklich sondern auch in deren Herkunft unterscheiden. Im Gegensatz zum Kümmel der in Europa kultiviert und in deren Küchen verwendet wird, ist der Kreuzkümmel eher in Indien, der Türkei, Nordafrika oder auch Süd- und Nordamerika verbreitet.

  • Der Kümmel wird als mild, würzig und leicht derb beschrieben, der Kreuzkümmel hingegen als in-tensiv und leicht süsslich.

  • Seit Jahrhunderten wächst der Kümmel in Europa und ist in schwerverdaulichen Speisen anzutreffen! Auch heutzutage ist er klassischerweise auf den Basler Fastenwähen oder im Sauerkraut und Würsten zu finden- in Kombination mit Baked Potatoes ist Kümmel übrigens ein Hit!

  • In Würzmischungen wird er gerne für spezifische Raclette-Fondue-, Kartoffel- aber auch Fleischgewürze verwendet.

  • Das „Carvon“ ist das wichtigste ätherische Öl im Kümmel. Wissenschaftlich erwiesen sind die Wirkung zur Linderung von Verdauungsbeschwerden, sowie die krampflösende Art, was jedem Alter zugutekommt, auch Babys.

  • Die Teekombination aus gemörsertem Kümmel, Anis und Fenchel bei einer Brühzeit von 10 Minuten optimiert sogar die Linderung von Verdauungsbeschwerden!

 

Diese Oswald Produkte enthalten Kümmel

 

Pomix Raclette-Fondue Rustica Classic

 

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Kartoffeln mit Raclettekäse Potato wedges Aperogebäck

LORBEER

 

  • Lorbeeren werden nicht nur für die Küche verwendet, sondern wurden als Lorbeerkranz bereits im antiken Griechenland als Sympbol der moralischen und gesundheitlichen Reinigung angesehen. Im antiken Rom wurde der Lorbeerkranz zum Zeichen des militärischen Sieges aufgesetzt.

  • Aber Achtung: zu Heilzwecken wird der edle/echte Lorbeer verwendet. Dieser ist nicht zu verwechseln mit dem oft als Hecke anzutreffende Kirschlorbeer, der sogar giftig ist.

  • Lorbeer als Würzmittel ist hervorragend in Suppen, Saucen Fleisch- und Fischgerichten geeignet. Dafür wird das Blatt beim Kochen hinzugefügt und vor dem servieren entfernt, sodass nur das Aroma enthalten bleibt, das bittere Blatt aber entfernt wird.

  • Der Lorbeer wirkt dank den enthaltenen Bitterstoffen appetitanregend und fördert die Magensaft- und Speichelproduktion.

  • Cineol ist das primär vorkommende ätherische Öl im Lorbeer und hilft in der medizinischen Richtung u.a. bei Atemwegserkrankungen, da er leicht schleimlösend wirkt.

  • Das aus den Beeren und Blättern gewonnene Öl findet durch seine durchblutungsfördernde Wirkung Einsatz als Einreibemittel gegen Probleme des Bewegungsapparates wie z.B. bei Zerrungen oder Verstauchungen.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Lorbeer

 

Kräuter-Meersalz Quick Bratensauce gebunden  

 

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Rindscarpaccio mit Wurzelgemüse Gewürznüsse Marsalasauce

WACHOLDER

 

  • Das zypressenartige Nadelgewächs kennen Sie möglicherweise aus Ihrem Garten als Heckenpflanze und ist das einzige Nadelhölzgewächs das Gewürz liefert.

  • Die Beeren, welche botanisch eigentlich keine Beeren sondern verwachsene Koniferen-Zapfen sind, wachsen nur an spezifischen weiblichen Wacholderstrauchsorten die nicht giftig sind.

  • Aus Wacholder werden verschiedene Liköre und Spirituosen wie z.B. Gin hergestellt.

  • Als Gewürz sind die Wacholderbeeren vor allem zu Braten, zu Wild und im Sauerkraut beliebt, wo sie für eine würzige Geschmacksnote sorgen. Leicht zerdrückt ergeben sie den besten Geschmack.

  • Als süsser Brotaufstrich setzt sich der Wacholder unter dem Namen „Latwerge“ durch.

  • Die Wacholderbeeren sowie auch das Holz und die Zweige des Strauches werden gerne zum Räu-chern von Fisch und Fleisch verwendet.

  • Wacholder übt eine beruhigende Wirkung auf den Darm aus, sprich ist verdauungsfördernd und regt die Durchblutung an.

VANILLE

 

  • Trotz dem gebräuchlichen Begriff Vanilleschote ist Vanille botanisch gesehen keine Schote, sondern die Kapselfrucht bestimmter Orchideenarten - genau genommen das Fruchtmark dieser Frucht.

  • Aufgrund des aufwändigen Anbaus und Verarbeitung galt Vanille lange als Luxusprodukt. Die Entdeckung zur künstlichen Herstellung, dem sogenannten Vanillin machte Ende des 19. Jahrhunderts, den Geschmack für die breite Masse zugänglich.

  • „Echter“ Vanillezucker ist die Mischung von fein gemahlenem Vanillemark und Zucker. Was zu einem Zucker mit schwarzen Pünktchen führt. Vanillinzucker hingegen ist farblich wie normaler Zucker – weiss und ohne Pünktchen. Echt und künstlich unterscheidet sich auch in der Intensität des Geschmackes wobei der „Echte“ aromatischer riecht.

  • Für einen selbstgemachten aromatisierten Zucker: Eine Vanilleschote aufschneiden, in ein mit Zucker gefülltes Glas stellen, verschliessen und von Zeit zu Zeit durchschütteln. Innerhalb von ein paar Tagen überträgt sich das feine Vanillearoma auf den Zucker.

  • Nebst dem Versüssen von Speisen wirkt Vanille beruhigend auf die Nerven. Zudem soll sie Gehirn und Geist stärken.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Vanille

 

Shake Vanille Crème Vanille Dessert Vanille

 

Passende Rezepte...

 

Bananencreme Fruchtwähe  

FENCHELSAMEN

 

  • Verwendet werden vom Fenchel die Samen, welche von der verblühten Pflanze geerntet werden.

  • Als eines der ältesten Gewürze der Welt, werden Fenchelsamen nicht nur zur Verfeinerung diverser Speisen eingesetzt, sondern finden auch als Heilpflanze Verwendung.

  • Der intensive, an Anis erinnernde Geschmack entstammt aus den ätherischen Ölen Anethol und Fenchon.

  • Das Anethol wirkt beruhigend bei Völlegefühl und Bauchschmerzen, da es verdauungsfördernd und krampflösend wirkt. Als Hausmittel wird Fenchelsamen oft mit Anissamen und Kümmel in beruhigenden Magen-Darm-Tees angeboten.

  • Fenchon besitzt antibakterielle Eigenschaften und kann bei leichten Atemwegsentzündungen eingesetzt werden.

  • In der traditionellen chinesischen Medizin werden Fenchelsamen als warm/scharf eingestuft und aktivieren Leber, Niere, Magen und Milz.

  • In der Küche findet das Gewürz vor allem in der asiatischen, indischen sowie auch in der mediterranen Küche in Kombination mit feinen Kräutern wie Thymian und Oregano Anwendung.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Fenchelsamen

 

Fuego Green Curry Red Curry

 

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Rassiger Hackfleischkuchen Gemüsecurry Pouletcurry

KORIANDER

 

  • Der Name stammt aus dem Griechischen und geht auf das Wort „koris“ zurück, was so viel wie „Wanze“ bedeutet. Grund dafür liegt beim Geruch der unreifen Früchte am frischen Kraut, welcher stark der „Abschreck“-Ausdünstungen diverser Wanzenarten ähnelt.

  • Die Liebe oder eben der Hass gegenüber Koriander soll laut Studien von einem Gen abhängig sein. Wenn man dieses Gen in zweifacher Ausführung hat, so nimmt man den seifigen Bestandteil im Koriander intensiv wahr und der Geschmack wird als unangenehm empfunden.

  • Bei der Geschmackswahrnehmung dürfen kulturelle Einflüsse nicht vergessen werden. So lehnen Südostasien, Lateinamerika und im mittleren Osten, wo Koriander aus der Küche nicht wegzudenken ist, nur 3% der Menschen das Kraut ab – in Europa hingegen, wo es vielerorts als exotisch gilt 17%.

  • Die reifen Früchte mit würzig-holzigem Aroma duften getrocknet deutlich milder wie die frischen Blätter.

  • Koriander ist eines der ältesten Gewürze der Menschheit. Archäologische Funde zeigen, dass es schon in der Steinzeit verwendet wurde – vorallem als Heil- und Zauberkraut.

  • Korianderöl interessiert die Phytomedizin seit Jahren als natürliches keimtötendes Mittel. Vor allem dem Inhaltsstoff Linalool wird die bakterien- und pilzfeindliche Wirkung zugeschrieben.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Koriander

 

Asia Mix für Bami & Nasi Goreng Würzmischung für Fleisch

 

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Asiatische Pouletspiesschen Wok-Pfanne Asiatische Crêpes

CURRY

 

  • Anders als bei den bisher beschriebenen Gewürzen ist Curry kein sogenanntes Monogewürz- also eines das nur aus einer reinen Pflanze besteht, sondern eine Würzmischung aus unterschiedlichen Gewürzen.

  • Der Name Curry, so nimmt man an, stammt vom srilankesischen Ausdruck „Kari“ welcher von den Briten zu „Curry“ umgetauft wurde. Der Begriff „Kari“ wurde ursprünglich als Bezeichnung für Gewürzmischungen verwendet. In Indien erhält man für dieses Wort ein Eintopfgericht, welches mit bis über 100 unterschiedliche Gewürzen aromatisiert wird! In einfachen Häusern sind es dafür lediglich um die 12 Gewürze, die in Öl geröstet werden um deren volles Aroma zu entwickeln.

  • Curry ist nicht nur eines der ältesten Gewürze der Welt, sondern auch eines der Vielfältigsten! So gibt es nicht nur das milde gelbe Curry das hervorragend für Riz Casimir geeignet ist, sondern auch rassige rote oder grüne Curry’s die nicht nur in jedem Land sondern sogar von Familie zu Familie unterschiedlich gemischt/hergestellt werden!

  • Mit welchen Zutaten ein Curry in ein Gericht verwandelt wird ist nicht nur geographisch, sondern auch kulturell und klimatisch bedingt.

  • Kurkuma ist der farbgebende Bestandteil im gelben Curry, weitere Zutaten wie z.B. Pfeffer, Ingwer, Kreuzkümmel und Zimt können beigefügt werden. Die Zutaten Chili und Kurkuma verleihen dem Curry eine antibakterielle Wirkung.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Curry

 

Green Curry Yellow Curry Red Curry

 

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Gemüse-Curry Toast Pouletcurry mit Frühlingszwiebeln Frühlingssalat mit Spargeln

SAFRAN

 

  • Da für 1 kg Safranfäden durchschnittlich 150‘000 weibliche Blütenteile benötigt werden und erfahrene Sammler täglich ca. 100 g Fäden ernten, ist dieses Gewürz besonders teuer und exquisit. Ein Krokus produziert nämlich nur 3 sogenannte Stempelfäden, sprich Safranfäden.

  • Die spezifische Krokuspflanze „crocus sativusvon“ von dem die Safranfäden stammen, wächst nur in klimatisch dafür geeigneten Regionen wo es nicht zu kalt und nicht zu heiss wird. Der Iran deckt dabei rund 90% der Gesamternte, doch auch in der Schweiz gibt es einige Anbaugebiete, das berühmteste ist wohl das Dorf Mund im Kanton Wallis.

  • Die Köstlichkeit wird noch immer von Hand geerntet, wächst besonders gut bei Vollmond und wird bei uns im Herbst geerntet.

  • Für ein ausgewogenes, harmonisches Safrangericht werden nur sehr geringe Mengen Safran für einen feinen Geschmack benötigt.

  • Dem Safran wird nicht nur eine krampflindernde und Wundheilende Wirkung nachgesagt, er soll auch Stoffwechselanregend, schmerzlindernd und antibakteriell wirken.

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Diese Oswald Produkte enthalten Safran

 

Mix für Safranrisotto Safransauce  

 

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Safransuppe mit Crevetten Ricotta-Tortellini Kürbis-Safranrisotto

BOHNENKRAUT

 

  • Botanisch hat das Bohnenkraut nichts mit Bohnen zu tun und trotzdem trägt das Kraut seinen Namen zu Recht. Der Grund liegt darin: das Bohnenkraut passt nicht nur geschmacklich wunderbar dazu, sondern macht die Bohnen und andere Hülsenfruchtgerichte bekömmlicher durch seine verdauungsfördernde Wirkung.

  • Bohnenkraut nennt sich nicht umsonst auch Pfefferkraut. Es schmeckt sehr würzig mit pfeffrigen Geschmackskomponenten.

  • Bohnenkraut ist eines der wenigen Kräuter, die auch gut zu Hause getrocknet oder eingefroren werden können ohne dabei gross an Geschmack und Inhaltstoffen zu verlieren.

  • In der Küche sollte es aufgrund des kräftigen Geschmackes sparsam eingesetzt werden und für ein gutes Aroma nicht erst am Schluss beifügen. Keine Angst, der Geschmack und die Wirkung gehen durch langes Kochen nicht verloren.

  • Übrigens: Wer im Gemüsebeet mit Ameisen oder Blattläusen zu kämpfen hat, setzt Bohnenkraut dazwischen.

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Diese Oswald Produkte enthalten Bohnenkraut

 

Provençale Kräuter-Meersalz  

 

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Gemüsegratin Gemüsepfanne  

ZITRONENGRAS

 

  • Der erfrischende Exot mit feiner Zitronennote ist wie der Name bereits sagt, der Familie der Süssgräser und nicht etwa der Zitronen zuzuordnen.

  • Primär in Asien kultiviert, kann das Gras aber auch hierzulande an einem sonnigen Platz gezüchtet werden, indem sie zuerst in Wasser gestellt und nach der Wurzelbildung in Erde getopft werden.

  • In der asiatischen Küche ist Zitronengras allgegenwärtig und verleiht besonders Suppen, Curry’s sowie Fisch- und Pouletgerichten eine harmonisch frische Note.

  • Anwendung: allfällig welke (braune) oder harte äussere Blätter abtrennen und oberes Ende abschneiden (wie beim Lauch). Anschliessend kann das zarte Gras in feine Streifen oder Ringe ge-schnitten werden. Die feinen, weissen unteren Enden des Zitronengengrases können problemlos mitverzehrt werden.

  • Gemörsertes Zitronengras, hierbei wird das Gras vorsichtig im Mörser weich klopft und anschlies-send mitgekocht, sollte und vor Servieren entfernt werden. Durch das Mitkochen entwickelt sich das volle Aroma des Zitronengrases, welches im Vergleich zur Zitrone selbst aber praktisch keine Säure aufweist.

  • Als kreative Rezeptidee können die Gräser auch als Spiesse verwendet werden.

  • Tipp: Mit Zitronengras lässt sich hervorragend Tee zubereiten. Dafür das Gras mit kochendem Wasser übergiessen und beliebig etwas Ingwer, Zitronensaft oder Zitronenmelisse und Honig ergänzen.

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Diese Oswald Produkte enthalten Zitronengras

 

Green Curry Sommerkräuter Giardino  

 

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Poulet Satay Pouletcurry Gemüsecurry-Toast

BOCKSHORNKLEE

 

  • Der vom Geschmack an Liebstöckel (auch Maggikraut genannt) erinnernde Bockshornklee wird nicht nur als Gewürz, sondern auch als Heilpflanze verwendet.

  • Das gewonnene Öl findet u.a. Einsatz bei Haarausfall. Als Paste verrührt und auf der Haut aufge-tragen ist es wirksam gegen Entzündungen und Hautkrankheiten.

  • Das vor allem in arabischen Ländern bekannte, allerdings hierzulande noch eher unbekannte Ge-würz ist hier dennoch allgegenwärtig und zählt zu den klassischen Bestandteilen im Curry. Auf-grund seines intensiven Eigengeschmackes wird es im Curry aber nur in geringen Mengen beige-geben.

  • Die Samen selbst können in der Bratpfanne geröstet und gemörsert als Gewürz verwendet wer-den. Die Röstung dient dazu, die leicht bittere Note zu reduzieren.

  • Bockshornklee schmeckt besonders gut zu Gemüsesorten wie Rüebli oder Pastinaken sowie Hülsenfrüchten und wird gerne Käse und Brot beigesetzt.

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Diese Oswald Produkte enthalten Bockshornklee

 

Pomix Rustica Poulet Gelbes Curry

 

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Frühlingssalat Potato Wedges Hot Poulet Sandwich

MUSKATNUSS

 

  • Die Muskatnuss wächst auf den sogenannten Gewürzinseln (indonesische Inselgruppen) und gedeiht am Muskatnussbaum. Kultiviert wird die Muskatnuss ebenfalls auf Grenada, einer Karibikinsel.

  • Die Muskatnuss ist ähnlich wie ein Aprikosenkern in einer Frucht eingebettet. Zur Ernte wird der Kern aus der reifen Frucht ausgelöst und anschliessend samt Samenmandel (der Macis) getrocknet. Darauf wird die Muskatnuss von ihrer Schale gelöst und als pulverförmiges Gewürz oder ganze Nuss zum selber reiben verkauft.

  • Klassisch wird das Gewürz als Geschmacksgeber für Fleisch, Fisch, Saucen und Gemüse wie Spinat und Kartoffelspeisen verwendet. Ebenfalls beliebt ist deren Einsatz in Süssspeisen wie Weihnachtsgebäcke.

  • Inhaltsstoffe sind primär ätherische Öle und ein dickflüssiges Öl das als Muskatbutter bezeichnet ist.

  • Neben der gemahlenen Muskatnuss kann auch die ganze Nuss gekauft werden, wobei bei der ganzen Nuss der Vorteil ist, dass sie frisch gerieben ein intensiveres Aroma aufweist.

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Diese Oswald Produkte enthalten Muskatnuss

 

Paniermix Pomix Käsesauce

 

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Potato Wedges Hackbraten Teigwaren mit Käsesauce

Kardamom

 

  • Das Gewürz Kardamom entstammt der Kapselfrucht einer krautigen Pflanze, die zu den Ingwer-gewächsen zählt. Die Samen der Kapselfrucht verfügen über das intensivste Aroma. Sein Ge-schmack – sehr intensiv, süsslich-scharf und pfeffrig.

  • Es gibt zwei Sorten: am häufigsten wird der grüne Kardamom in der Küche als Gewürz eingesetzt. Den Schwarzen – mit seinem herben erdigen Geschmack wird vor allem für deftige Fleischgerich-te wie z.B. Schmorbraten eingesetzt..

  • Es zählt nicht ohne Grund zu den kostbarsten Gewürzen – die aus Indien stammenden Kap-selfrüchte der Kardamompflanze werden kurz vor der Reife von Hand gepflückt, da sie sich sonst öffnen und die Samen verloren gehen.

  • Als Bestandteil von Currymischungen ist Kardamom ein verbreitetes Gewürz in der asiatischen und arabischen Küche. Hierzulande ist Kardamom eine beliebte Zutat in Weihnachtsgebäcken wie Lebkuchen oder Spekulatius.

  • Kardamompulver enthält meist auch die geschmacksneutrale Kapselschale, daher ist wie bei der Muskatnuss, in diesem Falle die ganze Kapsel vorzuziehen und erst bei Bedarf die Schale entfer-nen und den Samen zu mörsern.

  • Beim Kauf auf sattgrüne Kapseln achten – diese sind wesentlich hochwertiger und im Geschmack intensiver, als verblasste die durch zu viel Sonnenlicht nach der Ernte verbleicht wurden.

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Diese Oswald Produkte enthalten Kardamom

 

Asia    

 

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Asisatischer Pouletsalat Asiatische Crêpes  

LIEBSTÖCKEL

 

  • Da sein Aroma an Sellerie aber auch an Maggi erinnert, trägt Liebstöckel hierzulande den Übernamen Maggikraut.

  • Als Gewürz werden die Blätter der Liebstöckelpflanze verwendet und sind besonders in der Mittelmeer Küche beliebt (z.B. zu Fischen oder gefüllten Zucchetti), da sie in jenen Regionen wild sehr gut gedeiht.

  • Bereits von den antiken Römern und Griechen wurde Liebstöckel als beliebtes Würzmittel verwendet.

  • Sparsam eingesetzt verleiht er einen angenehmen Geschmack. Ein Zuviel würde aber rasch gegenüber allen anderen Ingredienzen dominieren.

  • In der warmen Küche sollte das Kraut erst gegen Ende der Kochzeit beigefügt werden, da er ansonsten rasch sein Aroma verliert.

  • Neben den Blättern können auch die Liebstöckelsamen sowie deren Wurzel verwendet werden- in getrockneter Form offenbart er sein volles Aroma.

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Diese Oswald Produkte enthalten Liebstöckel

 

Fuego Herbina Rustica

 

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Gefülltes Frühstücksei Hackfleischkuchen Aperogebäck

CHILI

 

  • Die Scharfmacher haben‘s richtig in sich und wirken sich nicht nur antimikrobiell aus, sondern kurbeln auch die Durchblutung an und wirken sich optimal auf das Herz und Gefässe aus.

  • Das enthaltene Capsaicin ist für die Schärfe in den Schoten zuständig und wird in Scoville gemessen. Diese Masseinheit wird für die Beurteilung des Schärfegrades von Paprikapflanzen verwendet. Am mildesten wird Peperoni beurteilt, wobei die Jalapeño-Chili bereits bei 2500-8000 Scoville liegt und immer weitere, noch schärfere Chilisorten gezüchtet werden.

  • Übrigens- die Kerne enthalten kein Capsaicin. Da sie aber mit dem schärfsten Teil - der weissen Haut- in Kontakt ist, schmecken sie dementsprechend scharf!

  • Die Schärfe der Chili macht übrigens glücklich! Zunächst wird ein brennen im Mund ausgelöst, was dem Hirn Schmerz- und Hitzesignale sendet, welches darauf Glückshormone ausschüttet damit der Schmerz gestillt werden kann.

  • Ein zu viel an Schärfe sollte jedoch bei empfindliche Personen vermieden werden, da dies nicht nur vermehrtes Schwitzen sondern auch Kreislaufprobleme auslösen kann.

  • Wer zu viel Scharf erwischt hat kann dies mit einem Glas Milch, etwas Crème fraîche oder Joghurt neutralisieren. Wasser hilft übrigens nichts, sondern verteilt nur die Schärfe noch mehr im Mund!

  • Tipp zum Zubereiten von Chilis: Getrocknete schmecken noch schärfer als Frische. Nach dem Schneiden der Schoten bloss nicht die Augen reiben! Abhilfe schaffen dabei Handschuhe oder das anschliessende Waschen der Hände mit etwas Öl oder Alkohol.

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Diese Oswald Produkte enthalten Chili

 

Chili-Salz Rustica scharf  

 

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Chili con Carne (ohne Kartoffeln) Tomaten-Focaccia Spaghetti Bolognese mit Steinpilzen

PAPRIKA

 

  • Durch das Trocknen und Mahlen der Gewürzpaprika entsteht das wohlbekannte rote Paprikapulver.

  • Gewürzpaprikas unterscheiden sich in ihrer länglichen und zierlichen Form von den Peperoni und sind feuerrot. Gemüsepaprikas (Peperoni) wie auch Chili/Peperoncini gehören zur gleichen Nachtschattengewächs Familie.

  • Paprikagewürz gibt es in verschiedenen Schärfegraden: Delikatess-Paprika (sehr mild), edelsüsses Paprika (mild-würzig, meist genutzte Form), halbsüsses Paprika (deutlich schärfer) und Rosen-Paprika (schärfstes Paprika-Gewürz)

  • Nebst der Sorte hat auch die eingesetzte Menge von mitvermahlenen Samen und Trennwänden der Paprikafrucht einen Einfluss auf die Schärfe. Hier gilt: je mehr umso schärfer.

  • Die Verbindung der Paprika zu Ungarn liegt möglicherweise darin, dass der Ungarische Forscher Albert Szent-Györgyi herausfand, wie das in hohen Anteilen vorkommende Vitamin C in der ungarischen Paprika daraus isoliert werden kann.

  • Ob als Monogewürz oder Bestandteil von Würzmischungen und Würzsaucen – der Einsatz von Paprika ist sehr breit, vielseitig und sehr beliebt.

  • Tipp: Zur Entfaltung seines vollen Aromas das Paprikapulver in Fett bei mittlerer Temperatur an-schwitzen – aber Achtung zu grosse Hitze setzt die enthaltenen Bitterstoffe frei.

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Diese Oswald Produkte enthalten Paprika

 

Chili-Salz Rustica scharf  

 

Passende Rezepte...

 

Kartoffeln mit Raclettekäse Aperogebbäck Potato Wedges
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