Häsch gwüsst?...

2018 - JAHR DER KRÄUTER

 

Kräuter wecken in uns Erinnerungen wach, sei es aus der Kindheit oder von Reisen in fernen Ländern. Mit Kräutern verbinden wir ganz bestimmte Gerichte und deren unverwechselbaren Geschmack. Sie besitzen die Fähigkeit, faden Gerichten eine charakteristische Note zu verleihen, wobei sie scharf abgegrenzt werden von den Gewürzen. Während Gewürze aus getrockneten Wurzeln, Samen oder Rinden entstehen, stammen frische oder getrocknete Kräuter von den Blättern bestimmter Pflanzen. Sie besitzen eine ganz eigene Mischung vieler verschiedener Moleküle, die dem Kraut seine einzigartige Duftnote verleihen. Beim Einsatz von Kräutern kommt es, neben dem Anbau und der Lagerung, auf die richtige Dosierung an. In grossen Mengen können sie eine Speise bitter oder unbekömmlich machen, wobei sie es schaffen in bereits kleinen Mengen ein Gericht zu veredeln.

 

Die Themen...

  1. MAJORAN
  2. PETERSILIE
  3. ZITRONENMELISSE
  4. THYMIAN
  5. THAI BASILIKUM
  6. SALBEI
  7. BÄRLAUCH
  8. SCHNITTLAUCH
  9. ZITRONENTHYMIAN
  10. DILL
  11. BASILIKUM
  12. OREGANO
  13. LIEBSTÖCKEL
  14. ROSMARIN
  15. SELLERIEBLÄTTER
  16. CURRYKRAUT
  17. MINZE

MAJORAN

 

  • Ursprünglich stammt Majoran aus dem Mittelmeerraum. Seit Jahrhunderten wird er aber auch in Mittel- und Osteuropa angebaut.

  • Majoran und Oregano gehören beide zur Gattung «Dost», welche zur Familie der Lippenblütler zählt. Er trägt daher den wissenschaftlichen Namen «Origanum ma-jorana», während Oregano auf den lateinischen Namen «Oregano vulgare» hört.

  • Wegen seines intensiven Geschmacks, wird Majoran vor allem in kräftigen, traditi-onellen Speisen eingesetzt wie zum Beispiel Eintöpfen oder Wurstwaren. Er wird deshalb auch oft «Wurstkraut» genannt. Er eignet sich aber auch hervorragend zum Würzen von Kartoffelgerichten, Hülsenfrüchten oder Saucen.

  • Bei der Dosierung ist sparsam vorzugehen, da sonst Majoran den Geschmack der Speisen zu stark dominiert. Dies liegt am hohen Anteil an ätherischen Ölen.

  • Majoran kann problemlos zuhause auf dem Balkon gehalten werden, wobei er ein warmes und sonniges Plätzchen bevorzugt und somit an Qualität gewinnt.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Majoran

 

Rustica Provençale Kräutermeersalz

 

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Entrecôte Rindscarpaccio mit Wurzelgemüse Gewürznüsse

PETERSILIE

 

  • Petersilie ist das klassische Küchenkraut schlechthin. Den meisten ist es in krauser Form bekannt, doch es gibt Petersilie auch mit glatten Blättern. Die beiden Arten unterscheiden sich neben dem Geschmack auch in ihrer Anwendung. Die krause Form verliert bei Hitze schnell das Aroma und wird daher eher für die kalte Küche verwendet, während die glatte Petersilie zum Mitkochen in Saucen geeignet ist.

  • Beliebte Einsatzorte sind Eintöpfe, Saucen, Kartoffelgerichte oder Salate. In der türkischen Küche werden sogar fast alle kalten Gerichte und gebratenes Fleisch mit gehackter Petersilie garniert.

  • Petersilie enthält neben anderen Vitamin- und Mineralstoffen einen guten Anteil an Kalium, Betacarotin und Vitamin C. Da jedoch Petersilie nur in kleineren Mengen verzehrt wird, sind diese Anteile relativ zu betrachten.

  • Wer Petersilie selber als Pflanze halten möchte, sollte auf einen hellen Standort achten ohne direkte Sonneneinstrahlung. Bei der Bewässerung ist wichtig darauf zu schauen, dass die Pflanze keiner Staunässe ausgesetzt ist, der Boden aber stets gut feucht gehalten wird.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Petersilie

 

Agliata Kräuter Dressing Ochsenbouillon

 

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Flammkuchen Capuns Zanderfiletstreifen

ZITRONENMELISSE

 

  • Die Blätter der Zitronenmelisse sollten am besten frisch verwendet oder entsprechend aufbewahrt werden. Sie verlieren schnell an Aroma, deshalb werden sie bei warmen Speisen erst am Schluss hinzugefügt.

  • Das zitronige Aroma lässt sich wunderbar mit anderen Kräutern kombinieren, wie zum Beispiel mit Petersilie, Pfefferminze oder Dill. Solche Kombinationen können je nach Vorlieben unterschiedlich einsetzt werden in Salaten, als Fischgewürz oder Teemischungen.

  • Die Pflanze lässt sich problemlos im Garten oder auf dem Balkon halten. Sie bevorzugt ein windgeschütztes Plätzchen im Halbschatten und mag weder Kälte noch zu viel Nässe.

  • Durch das schnelle Wachstum kann die Pflanze stark wuchern und dementsprechend viel Platz benötigen. Dem kann jedoch Einhalt geboten werden, indem die Äste der Pflanze zwei bis drei Mal pro Jahr bis auf 2cm zurückgeschnitten werden.

  • Wer mit der Ernte nicht mehr nachkommt, kann die Blätter auch problemlos Einfrieren! Einfach die Blätter in einen Tiefkühlbeutel flach hineinlegen und ab in die Tiefkühltruhe.

  • Tipp: Wer seinen Gästen einen feinen Apéro servieren möchte, kann die Blätter auch direkt in einen Eiswürfel einfrieren. Diese dann anschliessend in einem erfrischenden Drink servieren. Prost!

 

Diese Oswald Produkte enthalten Zitronenmelisse

 

Ice Tea Zitronenmelisse    

 

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Zitronenmelisse-Parfait    

THYMIAN

 

  • Thymian ist eines der typischen Kräuter der Provence und passt auch wunderbar zu traditionellen Schweizer Gerichten wie Braten und Eintöpfen oder auch Ofengemüse.

  • Der getrocknete Thymian schmeckt drei Mal intensiver als der Frische, daher sollte dieser sparsam dosiert werden. Frischer Thymian eignet sich eher dazu, dem Gericht zu Beginn beizugeben in Form eines kleinen Bündels. Jedoch sollte nicht vergessen werden, diesen vor dem Servieren wieder herauszunehmen.

  • Thymian lässt sich auch wunderbar mit anderen kräftigen Kräutern kombinieren, wie zum Beispiel Majoran, Salbei oder Rosmarin.

  • Wer gerne selber eine Pflanze bei sich zu Hause haben möchte, sollte statt Samen, besser die bereits gezogene Pflanze kaufen, da für die Aufzucht mit Samen bei uns tendenziell zu wenig Wärme vorhanden ist. Die Pflanze mag einen sonnigen, windgeschützten Platz ohne zu viel Nässe.

  • Es gibt noch weitere interessante Sorten des Thymians, wie zum Beispiel der Zitronenthymian oder den noch wenig bekannten Kokosthymian. Optisch lassen sich diese kaum vom klassischen Thymian unterscheiden. Wenn man die Blätter jedoch zwischen den Händen zerreibt, erkennt man die Sorte sehr gut am Zitronen- oder ganz leichten Kokosaroma.

  • Auch als Heilpflanze ist Thymian bestens bekannt. Zum Beispiel besitzt sie eine hemmende Wirkung auf Viren, Bakterien und Pilze. Zudem kann sie Linderung verschaffen bei Atemwegserkrankungen. Dazu 2-3 Tassen Tee pro Tag mit getrockneten Thymianblättern aufkochen und entweder trinken oder in stärkerer Konzentration zum Inhalieren verwenden.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Thymian

 

Tesoro Campagna Kräuterrahmsauce

 

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Gebackenes Pouletbrüstli Kalbfleischpäckli Gourmet Spätzli an Kräuterrahmsauce

THAI BASILIKUM

 

  • Leider wird in unseren Breitengraden häufig nur vom Thai Basilikum gesprochen, obwohl es im asiatischen Raum drei verschiedene Sorten gibt.

  • «Bai Maenglak» ist das Zitronenbasilikum mit der gleichnamigen Geschmacksnote. Es besitzt hellgrüne Stängel sowie glatte Blätter und eignet sich für Thai Suppen und Fischgerichte.

  • Der «Bai Horapa» ist der leicht süsse Thai Basilikum, welcher im Geschmack an Lakritze und Anis erinnert. Besonders zu erkennen ist diese Art an ihren violetten Stängeln und den gut sichtbaren Blattrippen. Er eignet sich für Red und Green Curry.

  • «Bai Krapao» nennt sich die dritte Form des Thai Basilikums und erinnert im Geschmack an Piment und Nelken und wird oft auch als indischer Basilikum bezeichnet. Die Blätter sind grösser und robuster als die der anderen Basilikumarten. Er passt besonders zu Bratgerichten im Wok.

  • Hitze kann das Aroma aller Thai Basilikumarten rasch zerstören und auch beim Trocknungsverfahren verfliegt das Aroma schnell. Das Einfrieren eignet sich ebenso wenig aufgrund des Aromaverlustes. Daher ist es allgemein wichtig, dass frische Blätter verwendet werden und das Gericht erst kurz vor Schluss mit den Blättern verfeinert wird.

  • Wegen der intensiven Geschmacksgebung kann frischer Thai Basilikum bewusst dazu genutzt werden, um beim Gericht Salz einzusparen. Ein moderater Salzkonsum trägt nämlich dazu bei, Bluthochdruck und somit Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen.

SALBEI

 

  • «Salvia» der lateinische Name von Salbei wurde von «salvere» (= heilen, retten) abgeleitet.

  • Durchaus vermag Salbei bestimmte Leiden zu lindern, besonders Mund- und Halsentzündungen aufgrund der desinfizierenden, entzündungshemmenden Wirkung. Hierzu wird das Gurgeln mit einer Salbeitinktur empfohlen, während bei Magen-Darmbeschwerden Salbeitee helfen soll.

  • Es gibt hunderte Arten von Salbei, am häufigsten wird aber vom echten Salbei (Salvia officinalis) gesprochen. Kennzeichnend für Salbei ist das sehr kräftige und unverkennbare Aroma.

  • Besondere Berühmtheit erhielt Salbei durch das italienische Gericht «Saltimbocca», bei dem das Kraut zusammen mit einer Schinkentranche auf ein Schnitzel gesteckt wird. Salbei kann aber auch wunderbar zu einer feinen Salbeibutter verarbeiten werden, welche dann gut zu Teigwaren, Folienkartoffeln oder Fisch passt.

  • Für vier Portionen Salbeibutter lässt man 50 g Butter in der Pfanne schmelzen und gibt ca. zehn verzupfte oder in Streifen geschnittene Salbeiblätter hinzu und würzt anschliessend mit Salz und Pfeffer. Zusätzlich kann auch noch Rosmarin, Thymian oder Petersilie hinzufügt werden.

  • Wer gerne seine eigene Salbeipflanze halten möchte, sollte darauf achten, dass die Erde eher trocken als zu nass gehalten wird. Die Pflanze mag ausserdem einen grossen Topf oder ab Mitte Mai einen halbschattigen Platz im Garten.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Salbei

 

Pepico Classic Marinade Provençale  

 

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Pouletschenkel Monte Pollo Hörnlisalat Nüsslisalat mit Speck

BÄRLAUCH

 

  • Bärlauch wächst je nach Witterung ab Mitte März bis Ende Mai und eignet sich hervorragend zum selber pflücken. Er spriesst am liebsten auf feuchtem und schattigem Laubwaldboden. Im eigenen Garten könnte er sich ebenfalls rasant ausbreiten, daher Vorsicht mit dem Eigenanbau!

  • Die Blätter dürfen keinesfalls mit den ähnlich aussehenden Blättern von Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt werden, da diese giftig sind. Unverwechselbar ist Bärlauch aber durch seine einzigartige Knoblauchnote.

  • Die Verwendung von Bärlauch nach der Blütezeit empfiehlt sich weniger, weil die Blätter faserig werden und dann von niedrigerer Qualität sind. Sie sind dann aber nicht giftig.

  • Im Wald gepflückter Bärlauch sollte wegen Gefahr des Fuchsbandwurmes in jedem Fall gründlich gewaschen werden, auch wenn dadurch geringe Verluste von Aroma und Inhaltsstoffen einhergehen.

  • Die frischen Bärlauchblätter eignen sich vor allem zur Weiterverarbeitung. Sehr beliebt sind dabei Spätzli mit Bärlauch, Bärlauchbutter oder Bärlauchpesto. Raffiniert sind aber auch Bärlauchdips mit halb Créme fraiche und halb Quark oder Joghurt. Dazu einfach reichlich gehackten Bärlauch hinzufügen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Passt hervorragend zu Kartoffeln und grilliertem Fleisch.

  • Das Trocknen oder Einfrieren von Bärlauch eignet sich weniger gut aufgrund des deutlichen Aromaverlustes. Der eigenen Kreativität zur frischen Weiterverarbeitung oder anderen Konservierungsformen sind jedoch keine Grenzen gesetzt!

 

Diese Oswald Produkte enthalten Bärlauch

 

Spargel-Bärlauch Suppe    

SCHNITTLAUCH

 

  • Schnittlauch gehört, wie der Name schon sagt, zu den Lauchgewächsen und ist aufgrund seines zwiebelähnlichen Aromas sehr beliebt in Schweizer Küchen.

  • Ab Mai kann die eigene Schnittlauchpflanze ins Freie gestellt werden, wo sie einen sonnigen Platz und eine feucht gehaltene Erde bevorzugt.

  • Frischer Schnittlauch besitzt das beste Aroma und ist, wegen des starken Aromaverlustes, zum Trocknen weniger geeignet.

  • Auch wenn der Schnittlauch blüht, verliert er an Aroma, deshalb die Blüten fortwährend abschneiden. Zudem wächst er dann buschiger heran. Die Blüten müssen aber nicht weggeworfen werden, sondern können hervorragend als hübsche Garnitur auf dem angerichteten Teller bei den Gästen punkten.

  • Mit der Schere geschnitten, erreicht man gleichmässig lange Stückchen. Dabei nur die grünen Röhrchen verwenden, die bräunlichen Schnittlauchspitzen schmecken bitter und scharf.

  • Frischer Schnittlauch passt besonders gut in Kombination mit Frischkäse. Dieser kann beispielsweise zu Brot oder Baked Potatoes serviert werden.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Schnittlauch

 

Cipolla Kräuter Dressing Sommerkräuter Giardino

 

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Zwiebel-Schnittlauch Dipsauce Schnittlauchsauce Kräuter-Dipsauce

ZITRONENTHYMIAN

 

  • Zitronenthymian zählt ebenfalls zur Familie der Lippenblütler, welche für ihre ätherischen Öle bekannt sind. Majoran und Salbei gehören ebenfalls zu deren Vertretern.

  • Sie alle lieben einen sonnigen Standort, denn dieser spielt bei der Entwicklung der Düfte und Aromen eine wichtige Rolle. Je sonniger der Standort umso mehr Aroma entwickelt sich. Dies ist vor allem beim Zitronenthymian ein wichtiger Aspekt.

  • Im Gegensatz zu Schnittlauch oder Bärlauch, eignet sich Zitronenthymian hervorragend zum Trocknen. Jedoch sollte man wissen, dass getrockneter und frischer Thymian unterschiedlich einzusetzen sind.

  • Frischer Zitronenthymian schmeckt sanfter und weniger rauchig. Dieser soll den Speisen eher am Schluss beigegeben werden, weil sich sonst die ätherischen Öle zu schnell verflüchtigen. Er passt am besten zu mediterranen Gemüsegerichten und Fisch.

  • Getrockneten Zitronenthymian hingegen bereits am Anfang der Zubereitung beigeben, weil sich hier das Aroma erst beim Kochen entfaltet.

  • Nicht nur für warme Gerichte lässt er sich wunderbar einsetzen, sondern kann auch bei einem Dessert mit frischen Früchten für den nötigen Esprit sorgen. Im Sommer lässt sich auch gerne ein erfrischender Eistee damit zubereiten. Prost.

 

Diese Oswald Produkte enthalten den verwandten Thymian

 

Café de Paris Mousse Fuego Kräuter-Meersalz

 

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Apero-Gebäck Fuego-Dip Rindscarpaccio

DILL

 

  • Im Gegensatz zu vielen anderen Kräutersorten ist Dill einzigartig, denn es gibt davon nur eine Sorte! Der kräftige Eigengeschmack ist zwar nicht jedermanns Sache aber wenn man ihn einmal gern bekommen hat, sorgt er in der Küche für die nötige Abwechslung.

  • Dill wird nur ein Jahr alt und muss deshalb jedes Jahr neu angepflanzt werden. Die Pflanze mag einen sehr sonnigen und windgeschützten Platz und vor allem eine immer feuchte Erde. Deshalb ist hier konsequentes Giessen angesagt.

  • Auf dem Balkon kann man Dill auch anpflanzen, aber hier müssen tiefe Balkonkisten oder Töpfe verwendet werden, da die Pflanze tiefe Wurzeln schlägt und das Saatgut 30-40 cm tief eingestreut werden muss.

  • In der Küche ist Dill vielfältig einsetzbar. Er gibt zum Beispiel dem Gurkensalat das gewisse Etwas und passt hervorragend zu verschiedenen Fischgerichten. Besondere Beliebtheit erlangt er in der Dill-Senf-Sauce, die besonders gerne zu geräuchertem Lachs serviert wird.

  • Kartoffeln lassen sich ebenfalls sehr gut mit Dill verfeinern, zumal sie auch häufig als Beilage zu Fischgerichten serviert werden. Aufgrund des raschen Aromaverlustes eignet sich besser der frische Einsatz von Dill. Deshalb bei gekochten Speisen auch erst am Schluss kurz beigeben.

  • Wer Dill gerne kombinieren möchte, kann dies jeweils mit Zitronenmelisse, Koriander, Kerbel oder auch Estragon tun und so neue, interessante Geschmackskompositionen kreieren.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Dill

 

Würzmischung für Fisch Primavera Tzatziki Dip

 

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Eglifilets auf Süsskartoffelstock Dillsauce Gratiniertes Edelfischragout

BASILIKUM

 

  • Wer seine eigene Pflanze auf dem Balkon oder Garten möchte, muss sich ordentlich ins Zeug legen. Basilikum mag es stets warm (über 15°C), ausgesprochen sonnig und möchte regelmässig gegossen werden. Die Erde darf nicht durchtränkt werden aber auch nie austrocknen. Hat die Basilikumpflanze einmal gelitten, erholt sie sich kaum wieder.

  • Da die Pflanze einjährig ist, muss sie jede Saison ab Mitte Mai erneut angepflanzt werden. Regelmässiges Zurückschneiden verhindert, dass sie zu buschig wird. Am besten die grossen Blätter zuerst, damit die neuen kleinen Blätter wieder viel Licht bekommen.

  • Das Düngen der Erde lohnt sich, weil herkömmliche Erde nur mangelhafte Nährstoffe aufweisen. Hierfür muss aber kein Spezialdünger verwendet werden, ein Universaldünger reicht dazu vollkommen aus.

  • Die herrlich duftenden Blätter können unterschiedlich eingesetzt werden. Ob als frisch gehacktes Kraut zu einem Tomaten-Mozzarella-Salat oder verarbeitet zu einem feinen Basilikum-Pesto mit Pinienkernen und Olivenöl. Zugegeben sind es vor allem italienische Gerichte, welche dieses Kraut veredelt.

  • Frisches Basilikum liefert das intensivste Aroma. Deshalb ist es für das Mitkochen in warmen Speisen eher ungeeignet, ansonsten nur ganz kurz am Schluss der köchelnden Speise beigeben.

  • Beim Trocknen von Basilikumblättern geht wertvolles Aroma sowie auch die Farbe verloren und ist deshalb nicht empfehlenswert. Trotzdem müssen überschüssige Basilikumblätter nicht einfach weggeworfen werden, sondern eignen sich bestens zum Tiefkühlen. Zum Beispiel zusammen mit Öl oder als Pesto.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Basilikum

 

Basilico Sommerkräuter Toscana Kräuterrahmsauce

 

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Käsewähe Grillierte Lachstranche Gebackenes Pouletbrüstli

OREGANO

 

  • Oregano ist eng mit Majoran verwandt (Origanum majorana), deshalb ergänzen sich diese beiden Kräuter bestens, wenn man sie miteinander kombiniert.

  • Auch andere mediterrane Kräuter harmonieren perfekt mit Oregano, wie zum Beispiel Thymian, Rosmarin, Salbei oder Lavendel.

  • Das Gute an diesem Kraut ist, dass es auch getrocknet noch sein herb-würziges Aroma behält. Beim Kochen sollte es von Anfang an mitgegart werden, während frischer Oregano erst am Schluss kurz hinzugefügt wird.

  • Ausser zur Pizza, passt Oregano auch noch zu hellem Fleisch oder geräuchertem Fisch. Passende Gemüsesorten sind ausserdem grüne Bohnen, Zucchini und Auberginen. Knoblauch kann, wer Fan ist, auch noch zusätzlich eingesetzt werden.

  • Wer hat gewusst, dass Oregano auch zum Tee aufgegossen werden kann? Dieser lindert Husten und andere Erkältungssymptome bei grippalen Infekten.

  • Die eigene Pflanze kann ab April ins Freie gestellt und mehrjährig gepflegt werden. Je sonniger es die Pflanze hat, desto intensiver wird das Aroma. Die Pflanze gedeiht aber auch gut im Halbschatten. Die Erde sollte eher trocken als zu feucht gehalten werden.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Oregano

 

Pizza-Pasta Salsa all’Arrabbiata Sommerkräuter Toscana

 

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Pizza Pizzastangen Sombreros

LIEBSTÖCKEL

 

  • Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist Liebstöckel auch unter dem Namen «Maggikraut» bekannt. Doch warum ist das eigentlich so? Der Schweizer Unternehmer Julius Maggi hatte 1886 die flüssige Maggi-Würze aus Pflanzenproteinen von Soja und Weizen entwickelt. Sie diente damals als günstiger Ersatz für den Fleischextrakt. In der Maggi-Würze ist jedoch kein Liebstöckel enthalten. Lediglich der ähnlich kräftige Geschmack führte zu der bekannten Namensgebung.

  • Liebstöckel wird auch häufig als Suppenkraut bezeichnet, da es ebenfalls ein ähnliches Aroma wie Sellerie aufweist.

  • Die Blätter können frisch oder getrocknet mit der Speise mitgekocht werden, da sie ihre Würzkraft dadurch nicht verlieren.

  • Die Kräuter des Liebstöckels müssen jedoch vorsichtig dosiert werden, weil sie durch die starke Würzkraft sehr dominant sind. Deshalb eignet sich auch die Kombination mit geschmackskräftigen Gegenspielern wie Zwiebeln oder Knoblauch.

  • Liebstöckel ergänzt sich ausserdem sehr gut mit Pfeffer, Kümmel, Koriander, Lorbeer und Wacholder.

  • Schon in der Antike galt Liebstöckel als verdauungsfördernd. Diese nachgesagte Eigenschaft hält sich bis heute.

  • Eine eigene Pflanze lässt sich besser im Garten pflanzen, als auf dem Balkon, da sie tiefe Wurzeln schlägt. Die Erde muss dabei stets feucht gehalten werden.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Liebstöckel

 

Green Curry Kürbiscrème Gourmet Sauce Café de Paris

 

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Pouletcurry mit Frühlingszwiebeln Kürbis-Apfel Suppe Dorschfilet mit Sauce Café de Paris

ROSMARIN

 

  • Der Geruch von Rosmarin erinnert an Tannennadeln und Weihrauch und passt zu unglaublich vielen Gerichten. Weil das Kraut ziemlich robust ist, kann es sogar mit der Speise mitgebraten und mitgekocht werden.

  • Diese Robustheit kann man sich noch anderweitig zu Nutze machen, indem man die groben Stängel als Spiess verwendet für Gemüse, Kartoffeln oder sogar Fleisch. Mit dieser raffinierten und schmackhaften Idee, kann man auf jeder Grillparty punkten.

  • Rosmarinnadeln können zum Beispiel auch direkt in die Glut geworfen werden, dies erzeugt einen himmlisch duftenden Rauch, der das Grillgut umhüllt und verfeinert. Ansonsten macht sich das Kraut auch sehr gut in diversen Marinaden.

  • Rosmarin lässt sich hervorragend mit anderen mediterranen Kräutern kombinieren, wie z.B. Thymian, Lavendel, Lorbeer, Oregano oder Estragon. Zwiebeln und Knoblauch sind kräftige Noten, die ebenfalls wunderbar mit Rosmarin harmonieren.

  • Beim Trocknen von Rosmarin verstärkt sich die bittere, herbe Note. Allerdings sollte die Trocknung trotzdem rasch nach der Ernte erfolgen, da sonst auch hier ein Teil der Würzkraft verloren geht.

  • Getrocknete Rosmarinnadeln, auch gemahlen oder gehackt, halten sich rund 12 Monate in einem luftdichten und lichtgeschützten Gefäss. Somit können überschüssige Kräuter auch im Winter noch prima eingesetzt werden.

  • Die eigene Pflanze gedeiht am besten an einer sonnigen Lage. Sie überdauert den Winter nur in milden Gegenden ohne Frost. Somit muss sie in unseren Breitengraden meist jährlich neu gekauft werden.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Rosmarin

 

Rosmarin-Salz-Mühle Peperino Provençale

 

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Rosmarin-Salz Butter Pfeffer-Rosmarin Dip Ofengemüse

SELLERIEBLÄTTER

 

  • Die typischen Sellerieblätter stammen vom Schnitt- oder Würzsellerie, deren Pflanze keine grosse Knolle entwickelt. Es können aber auch die Blätter vom Knollensellerie verwendet werden.

  • Die Blätter beinhalten viele ätherische Öle, die schlussendlich dem Gericht einen sehr würzigen Geschmack verleihen.

  • Sie lassen sich sehr gut in Saucen und Salaten einsetzen und in diversen Suppen. Wesentlich moderner ist der Einsatz aber heutzutage in vielen grünen Smoothies. Zudem gibt es Sellerieblätter auch als Tee, Saft oder Extrakt.

  • Die Blätter werden häufig getrocknet, weil man sie dann kleinreiben (rebeln) und zum Beispiel für ein selbst hergestelltes Selleriesalz verwenden kann. Hierzu eignen sich ebenso die Blätter einer Sellerieknolle wie auch diejenigen vom Stangensellerie.

  • Mit dem Selleriesalz lassen sich dann hervorragend Kartoffelgerichte oder Eintöpfe würzen oder verfeinern.

  • Den Sellerieblättern werden zahlreiche gesundheitliche Vorteile nachgesagt, jedoch ist immer Vorsicht geboten bei zu vielen Gesundheitsversprechungen. Wie anderes Blattgemüse auch, wirken sich Sellerieblätter dennoch positiv auf die Gesundheit aus.

 

Diese Oswald Produkte enthalten Sellerieblätter

 

Kräutermischung Végétal fettfrei Végétal Kräuter

 

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Klare Spargelsuppe Gemüsegratin Gemüserisotto Méditerranée

CURRYKRAUT

 

  • Die Namensgebung des Currykrauts verwirrt so manchen Kräuterleien. Das klassische Curry besteht nämlich nicht aus dem Currykraut, sondern beinhaltet viele verschiedene gemahlene orientalische Wurzeln. Vielen ist Currykraut auch bekannt als «italienische Strohblume».

  • Wer am Currykraut riecht, entdeckt jedoch durchaus einen orientalischen, curryartigen Duft, der dem Kraut seinen Namen verleiht. Es vermag zwar klassische Curries niemals zu ersetzen, es kann jedoch trotzdem überall zum Einsatz kommen, wo ein mildes Curryaroma gefragt ist, wie zum Beispiel in Suppen, Saucen oder beim Gemüse.

  • Currykraut harmoniert zudem bestens mit Rosmarin und Salbei, da die Curryblätter mit ihrem holzig-bitteren Akzent auch an mediterrane Würzkräuter erinnern.

  • Zum Würzen werden die abgeschnittenen Zweige mit ihren Blättern verwendet, während die bittere Blütenknospe sich besser als Speisegarnitur einsetzen lässt. Die Zweige sollten, wegen des sich entwickelnden bitteren Aromas, eher am Schluss mit der Speise mitgekocht werden.

  • Die eigene Pflanze mag einen wasserdurchlässigen Boden und einen frostgeschützten Platz. Sie verträgt den Winter nicht besonders gut und sollte zu dieser Jahreszeit drinnen aufbewahrt werden.

  • Da die Aromen des Currykrauts sich beim Trocknen schnell verflüchtigen, eignet sich zur Aufbewahrung am besten das Einfrieren der Zweige.

MINZE

 

  • Minze stellt den Überbegriff der verschiedenen Sorten dar. Bekannte davon sind die Grüne Minze, Pfefferminze oder Marokkanische Minze. Es gibt jedoch rund 600 weitere, weniger bekannte Arten.

  • Die Grüne Minze ist auch als krause Minze oder als «Spearmint» - Geschmacksrichtung (Speerminze) in Kaugummis bekannt. Oft wird der Begriff «Spearmint» auch für Pfefferminze verwendet, dessen korrekte englische Übersetzung jedoch «peppermint» wäre.

  • Pfefferminze ist besonders als Teesorte bekannt bei Erkältungen. Der besonders hohe Menthol-Gehalt wird als kühlend und scharf empfunden. Dieser Effekt wird besonders deutlich, wenn man sich die Schläfe mit Pfefferminzöl einreibt. Dies bewirkt eine Blockade der Schmerzweiterleitung, regt die Durchblutung an und soll damit Kopfschmerzen lindern. Ausprobieren lohnt sich!

  • Im Orient nimmt die marokkanische Minze (Mentha spicata) eine besondere Stellung ein. Sie wird häufig in unterschiedlichsten Speisen eingesetzt, wie zum Beispiel in kühlen Joghurtsaucen. Deshalb passt es auch sehr gut, die marokkanische Minze mit orientalischen Gewürzen zu kombinieren, wie beispielsweise mit Kreuzkümmel oder Ingwer.

  • Wer hat gewusst, dass auch der klassische Mojito-Drink oder der immer beliebtere Drink «Hugo» meistens mit der marokkanischen Minze zubereitet wird? Für alle Nicht-Experten reicht jedoch die klassische Pfefferminze für den privaten Gebrauch vollkommen aus.

  • Vor allem für kühle Drinks eignet sich das Einfrieren von Minze als Aufbewahrungsmöglichkeit sehr gut. Einfach das Blatt direkt in einen Eiswürfel einfrieren und im Drink langsam auftauen lassen. Das Aroma der Minze entfaltet sich wunderbar. Prost!

 

Diese Oswald Produkte enthalten Minze

 

Ice Tea Alpenkräuter    

 

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Pfefferminzsauce    
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