Fleisch- oder Gemüsebouillon? Paste oder Pulver? Hier findest du die passende Bouillon für deine Küche.
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Ob du schnell eine klare Suppe kochst, ein Risotto ansetzt oder die Salatsauce für den Kartoffelsalat anrührst: Die richtige Bouillon macht den Unterschied. Oswald produziert seine Bouillons seit Jahrzehnten in Steinhausen im Kanton Zug und hat sich als eine der bekanntesten Bouillon-Marken der Schweiz etabliert.
Nicht jede Bouillon ist für jedes Gericht gleich gut geeignet. Die Wahl hängt davon ab, was du kochst und ob du den Eigengeschmack des Gerichts unterstreichen oder eine kräftige Fleischnote oder Gemüsenote setzen möchtest.
Die Oswald Végétal Gemüsebouillon fettfrei ist unser Klassiker im Sortiment und das aus gutem Grund. Als Pulver lässt sie sich direkt ins Kochwasser einstreuen, ohne aufzulösen. Du kannst damit Rüebli, Kartoffeln oder Pasta würzen.
Für was eignet sich die Gemüsebouillon:
Für Gerichte, die eine kräftige Fleischnote brauchen, nimmst du eine Fleischbouillon. Auch Ochsenbouillon und Hühnerbouillon passen gut zu Schmorgerichten, Gulasch oder Suppen wie Gulaschsuppe, Minestrone mit Fleischeinlage oder klassische Rindsbouillon mit Knödel.
Die Ochsenbouillon-Paste hat einen vollmundigen Rindfleischgeschmack. Sie ist das klassische Schweizer Fondue-Chinoise-Setup: Pro Liter Wasser nimmst du einen Teelöffel Paste, gibst das Ganze in den Caquelon und erhitzt es. Das dünn geschnittene Fleisch gart darin in wenigen Sekunden. Mit einem Dashi-Anteil (japanische Grundbouillon) oder etwas Ingwer lässt sich die Fleischbouillon für Fondue Chinoise in eine japanisch inspirierte Variante verwandeln.
Die Hühnerbouillon-Paste eignet sich als Trinkbouillon und als Grundlage für helle Saucen, Geflügelsuppen oder Risotto mit Fleischeinlage. Wer nach einer klaren Hühnersuppe bei Erkältungen oder einfach an einem kalten Abend sucht, ist mit der Hühnerbouillon-Paste gut bedient.
Das ist eine der häufigsten Fragen beim Kauf. Die kurze Antwort: Beide ergeben eine gute Bouillon, aber in unterschiedlichen Situationen haben sie je ihre Vorteile.
Das Pulver lässt sich direkt ins Kochwasser einstreuen, ohne vorheriges Auflösen. Es braucht keinen Kühlschrank und hält sich geöffnet sehr lange. Für das schnelle Würzen zwischendurch, zum Kochen von Pasta, Reis oder zum Abschmecken einer Sauce ist das Pulver der praktischere Griff.
Die Paste hat ein intensiveres Aroma, weil sie konzentrierter ist. Sie löst sich in heissem Wasser rasch auf und ergibt eine tiefere, rundere Bouillon. Gut geschlossen, vor Feuchtigkeit, Wärme und Licht geschützt hält sie über mehrere Monate. Für Fondue Chinoise, Trinkbouillon oder als Suppenbasis nimmt man am besten die Paste.
Bouillon ist kein reines Suppenprodukt. Wer einmal anfängt, sie bewusst einzusetzen, merkt schnell, wie viele Gerichte davon profitieren.
Eine klare Bouillon mit Einlage ist das einfachste Gericht, das du dir vorstellen kannst und schmeckt trotzdem gut. Für eine Flädlesuppe gibst du in eine fertige Gemüse- oder Rindsbouillon dünn aufgerollte Pfannkuchen-Streifen. Für eine Ei-Einlage schlägst du ein Ei direkt in die köchelnde Bouillon, lässt es kurz stocken und servierst es sofort. Die Buchstabensuppe in Bouillon ist der Klassiker für Kinder und Erwachsene gleichermassen. Für alle drei Varianten eignet sich die Gemüsebouillon oder die Ochsenbouillon, je nach Vorliebe.
Für einen Kartoffelsalat mit Bouillon-Sauce gibst du den heissen, in Scheiben geschnittenen Kartoffeln direkt angerührte Gemüsebouillon, Essig und etwas Öl dazu. Die heissen Kartoffeln ziehen die Flüssigkeit auf und werden damit besonders aromatisch. Das ist die klassische Art, wie Kartoffelsalat in der Schweiz und Süddeutschland gemacht wird.
Eine französische Salatsauce mit Bouillon funktioniert ähnlich: Bouillonpulver in etwas warmem Wasser auflösen, mit Senf, Essig und Öl mischen, fertig. Das spart das Salzen, weil die Bouillon bereits die nötige Würze mitbringt.
Für den Kartoffelgratin ersetzt du einen Teil des Rahms durch Bouillon. Das macht das Gratin leichter, ohne auf Geschmack zu verzichten.
Ja, mit ein paar Einschränkungen, die es zu verstehen lohnt. Eine zubereitete fettfreie Gemüsebouillon ist praktisch kalorienfrei und enthält zwischen 3 und 5 kcal pro 100 ml. Als Trinkbouillon vor dem Essen erzeugt sie Vorsättigung, ohne den Magen schwer zu belasten. Damit wird der erste Heisshunger gedämpft und man isst dadurch tendenziell weniger beim Hauptgang.
Bouillon enthält Salz und je nach Produkt Geschmacksverstärker wie Mononatriumglutamat. Alle Naturschätze Bouillons kommen ohne Geschmacksverstärker aus.
Als Trinkbouillon bei Erkältungen oder nach körperlicher Anstrengung liefert fettarme Bouillon Flüssigkeit und Elektrolyte auf eine leicht verdauliche Art. Das Salz hilft, den Elektrolythaushalt nach dem Schwitzen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das sowie die gute Verdaulichkeit sind Gründe, warum Bouillon bei Magen-Darm-Infekten seit jeher als Hausmittel gilt.
Für Fondue Chinoise nimmst du die Oswald Ochsenbouillon Paste. Pro Liter Wasser einen Teelöffel Paste einrühren, aufkochen und im Caquelon warmhalten. Die Paste gibt eine kräftige Fleischnote, die zum dünn geschnittenen Rinds- oder Schweinefleisch passt. Wer eine mildere Variante möchte, kann die Hühnerbouillon Paste nehmen oder die Ochsenbouillon mit etwas Weisswein und Ingwer verfeinern. Für eine vegetarische Chinoise Variante eignet sich die Végétal Gemüsebouillon Paste ideal.
Als Faustregel gilt: Einen Teelöffel oder einen halben Esslöffel Paste oder Pulver pro 500 ml Wasser. Das ergibt eine klare, gut gewürzte Bouillon. Für intensiveren Geschmack, etwa als Basis für eine Sauce, nimmst du etwas mehr. Für leichte Trinkbouillon reicht weniger.
Für ein Gemüse- oder Kräuterrisotto nimmst du Gemüsebouillon. Für Risotto mit Fleischeinlage oder ein kräftiges Pilzrisotto passt die Ochsenbouillon besser. Für ein saftiges Safranrisotto eignet sich unsere Hühnerbouillon. Wichtig: Die Bouillon immer warm zugeben, damit der Garprozess vom Reis nicht unterbrochen wird.
Ja. Bouillon als Heissgetränk ist in der Schweiz verbreitet. Du löst einen halben Teelöffel Paste oder etwas Pulver in einer Tasse heissem Wasser auf. Das ergibt eine würzige, salzige Brühe, die wärmt und bei Müdigkeit, Erkältung oder nach dem Sport erfrischt. Die Ochsenbouillon oder Gemüsebouillon eignet sich besonders gut als Trinkbouillon.
Ungeöffnetes Pulver hält sich in einem kühlen, trockenen Vorratsschrank mehrere Jahre. Nach dem Öffnen sollte die Dose gut verschlossen und trocken gelagert werden, dann hält sie mindestens 6 bis 12 Monate. Pasten müssen nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahrt werden und halten sich dort mehrere Monate. Das genaue Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Verpackung.
Ob du die klassische Végétal Gemüsebouillon im Alltag brauchst, die Ochsenbouillon Paste für die nächste Chinoise oder die Bio-Variante ohne Geschmacksverstärker: Alle Produkte sind direkt im Oswald Onlineshop erhältlich. Nutze die Filter, um nach Gemüse- oder Fleischbouillon zu sortieren, oder nach Pulver und Paste zu wählen.
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